Theatersaison 2014:

* Tristan und sei Oide - oder Aufstand der Wagnerweiber *

- Eine Parodie in fünf Akten von Rolf Stemmle

Unter Führung von Brünnhilde haben sich die Wagnerweiber aufgemacht, um Isolde aus Bad Irrling vorm drohenden Bühnentod zu bewahren. Sie treffen sich im heruntergewirtschafteten Kareol-Wirt, den Tristan von seinem Onkel, dem Brauerkönig Marke gepachtet hat. Tristan zeigt sich so schwermütig und träge, dass die Wagnerweiber Isolde schon "so gut wie tot" sehen, wenn beide zusammentreffen. Die Lage spitzt sich zu, als Onkel Marke Tristan überredet, in Bad Irrling eine Baustelle einer neuen Pilgerherberge zu verwüsten. Bauherrn sind Isolde und ihr Verlobter Morold. Tatsächlich verirrt sich Tristan nach der Keilerei verletzt in einen Ufergarten, in dem Isolde gerade auf ihren Verlobten wartet. Sofort fangen die beiden Feuer. Aber Brünnhilde ist zur Stelle und wirft sich mit ihren Genossinnen ins Geschehen? Erfolgreich? Jedenfalls sind noch viele Beinahekatastrophen zu umschiffen.
Wagners Musikdrama so, wie man es schon immer erleben wollte.


Leider war uns der Wettergott in diesen Jahr, dem 20.Jahr seit dem Bestehen von Artanos, nicht so gut gesonnen, und nur wenige Aufführungen konnten auf der Freilichtbühne stattfinden. Aber dem regen Zustrom und der Begeisterung unserer treuen Zuschauer tat dies keinen Abbruch.